"Digitales Lernen ist ein Gebot unserer Zeit."

Diese Aussage stellt niemand in Frage, der ernsthaft an der richtigen Vorbereitung seines Kindes auf das Leben interessiert ist.

Über den richtigen Weg sollten sich alle Verantwortlichen ernsthafte Gedanken machen.

Schule muss sehr wohl überlegen, welche Schlussfolgerung sie aus dem zunehmenden Trend zu den berührempfindlichen Oberflächen der Tablets zieht.

  • Soll der heranwachsende Mensch nur auf seine Rolle als Consumer vorbereitet werden?
  • Wieviel Einblick soll der mündige Anwender in die Bereiche der Datenverwaltung und  -organisation gewinnen? 
  • Reicht der derzeit motivierendere Umgang mit Tablet's aus, ein Mindestmaß an Nachhaltigkeit im Erwerb und in der Verarbeitung von Wissen zu erzielen?
  • Soll also die Schule ganz auf die Ausstattung mit PC's / Laptop's verzichten?

 

Größenverhältnisse stimmen nicht!

 

LAPTOP / PC

oder

TABLET?

Ein eifriger Journalist hat flott formuliert:

"In der digitalen Schule steht nicht mehr das Wissen sondern das Können im Vordergrund!" Meint er das 'Bedienen-Können'?

 

Wir hoffen, er fasst unter 'Können' folgende Kompetenzen zusammen:

Unter Einsatz neuer Medien     Erwerb des fachlichen Wissens im Alltag,

                                                  Recherchieren,

Lösungswege suchen,

Begründungen formulieren,

Ergebnisse formulieren und präsentieren.

 

Wissen zu erwerben, zu vernetzen, nachhaltig zu sichern, das ist eines der Ziele!

Im Rahmen der Medienbildung kommt dann dazu:

'Erwerb des Könnens im Umgang mit modernen Medien'.

Dazu gehört mehr als Wischen und Zoomen!

 

Bewährtes in die heutige Zeit übertragen:

 

Die zeitlich und inhaltlich sinnvolle Entwicklung eines Tafelbildes spielt für einen erfolgreichen Erkenntnisgewinn bis heute noch eine wichtige Rolle in der Unterrichtsplanung. Das Entstehen des Tafelbildes soll die Zusammenhänge zwischen einzelnen Elementen im Laufe des Lernprozesses sichtbar werden lassen und über eine angemessene Zeit erhalten (speichern?). 

Dies gilt für die klassische grüne Wandtafel genauso wie für das moderne interaktive Whiteboard. Dies gilt für die schulische Bildung und für die Erwachsenenbildung.

Entscheidend ist die Größe der zur Verfügung stehenden Tafelfläche. 

Diese Kriterien gilt es bei der Auswahl der Medien beim digitalen Lernen zu beachten.

  • Die Fläche des Bildschirmes beeinflusst die Geschwindigkeit des Lernfortschrittes, die Tiefe und Vernetzung des erworbenen Wissens.
  • Die Modalitäten der Bedienung (Wischen, Zoomen, ...) bewirken einen höheren Spaßfaktor.

Nichts wirkt motivierender als ein guter Lernerfolg!

 

35 iPads machen noch keine digitale Schule!

13. Oktober 2016

.. selbst,wenn auf ihnen eine Unmenge Lehrbücher und Lexika sowie der individuelle Stunden- und Arbeitsplan des Kindes mit den maßgeschneiderten Aufgaben gespeichert sind.

... auch, wenn der Spaßfaktor vielleicht etwas größer ist, die Hardware eher dem Erwartungshorizont an das spielebeladene Smartphone entspricht.

 

 

Mit Hilfe eines Klassensatzes an Laptop's, der dezentral in den Klassenräumen eingesetzt werden kann, wird man derzeit den Anforderungen im Fach Mathematik (sowie parallel dem Einsatz im Bereich der Medienerziehung)  am ehesten entsprechen können. Noch besser eignet sich der größere Bildschirm am PC.

 

Diese Argumentation gilt auch, wenn Sie eLearning-Software in anderen Bereichen einsetzen wollen:

  • professionelle Nachhilfe,
  • Wiederholung, Vertiefung zu Hause,
  • selbständiges Erarbeiten mathematischer Themen,
  • Vorbereitung auf die Oberstufe allgemeinbildender und beruflicher Gymnasien,
  • Vorbereitung auf den Besuch einer Meisterschule oder Technikerschule.

Die Eingangsfrage lautet eigentlich: 

PC oder Laptop oder Tablet?

Je größer der Bildschirm, desto besser!