Was sollten Schüler*innen beim Gebrauch dieser eLearning-Software lernen?

Die folgenden Aufzählungen sind nie vollständig.     |  S.    Schüler*innen |  

 1. Faktenwissen

S. wissen, was eLearning-Software anstreben soll. (z.B. Fachwissen, Beherrschen von Anwendungssoftware (PowerPoint), Kompetenzen im Umgang mit Lernsoftware (eLearning-Software),  etc)  |   Know what    

                                                                                                                                       ➙  2. Handlungswissen (prozedurales Wissen)  

S. wissen, wie Verfahrensprozesse ablaufen. (z.B. Programm beenden/speichern, Download,  Farbe verändern, Bewegung erzeugen,  etc)       |     Know how  

Bei Schülern ist die Vermittlung dieser Wissensformen zweifellos Aufgabe der Schule.

                                                     (... dh. von Mathematik- und Informatik-Lehrer*innen). 

 

Gelingende Lernvorgänge zielen auf weitere Formen des Wissens.

 

  3. Konzeptuelles Wissen

S. erkennen z.B., 

  • dass sich Prinzipien durch die Modules aller Lernbereiche fortsetzen

(z.B. das 4-Stufen-Prinzip, Querverweise zwischen einzelnen Modules, Anwendung des Gelernten, durchgängige Schulung des Modellbegriffes  etc),

  • dass spiraliges Voranschreiten für den Aufbau mancher Themenbereiche (z.B. Größen) der Grundsatz für die zeitliche Planung der Lernschritte ist.  
  • Dass Geschlossenheit in Darstellung und Layout das Lernen erleichtern.

➙ 4. Metakognitives Wissen                  

S. verinnerlichen z.B., 

  • dass übergeordnete Lernziele wichtige Lebenschancen erschließen. (z.B. Lernziel lebenslanges Lernen durch: 'Selbsttätigkeit',  'Lernen lernen', 'Informationen beschaffen und einordnen', 'Strategien entwickeln',  etc
  • eLearning-Software macht eine große Bandbreite der Differenzierungs- und Individualisierungs-Maßnahmen möglich.
  • dass das Aneignen von Haltungen zum Lernziel werden und über Lernerfolge entscheiden kann. (z.B. Stetigkeit, Ausdauer, Wissensdurst, Aufgeschlossenheit, Entschlossenheit,  etc)  
  • dass richtige Strategien bei  prozesshaften Abläufen (z.B. beim Problemlösen) über Erfolge entscheiden (z.B.: Problem analysieren und formulieren, Lösungswege entwickeln, Modellieren,  geplantes Vorgehen vs. intuitiefes Erschließen,  etc)   

Alle vier Wissensformen sollten Lehrer*innen bei der Nutzung der eLearning-Software anstreben und viele Schüler*innen könnten Vieles auch erreichen.

Geben Sie ihnen die Chance! ... auch vermeintlich schwachen Schüler*innen!

 

Für ein selbstbestimmtes Lernen sind Schüler*innen zunächst auf Hilfe (zur Selbsthilfe) angewiesen. Wie wäre es, wenn die Schüler*innen das selbstbestimmte Lernen mit dem Anspruch aller vier Wissensniveaius sowohl in Mathematik als auch in Medienerziehung im Rahmen eines Langzeitprojektes anstreben würden (könnten)?

eLearning-Softare ist:

"Mathematik und Informatik aus einem Guss",

d.h. Synergieeffekt mit wenig Zeiteinbuße!

ALSO:

"Geben Sie sich und Ihren Schüler*innen die Zeit,

die für das Projekt 'eLearning-Software' nötig ist!"

Und immer gilt: "Trauen Sie sich und den Lernenden was zu."

Fällen Sie bitte nicht vorschnell ein Urteil

über die basic-modules und über Ihre Schüler*innen!

 

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